
ADELHEID SCHULZ
Adelheid Schulz ist Theatermacherin. Sie konzipiert und inszeniert transdisziplinäre Diskursproduktionen in Kooperation mit Theatern, Museen, Bildungs- und sozialen Einrichtungen.
Zentrale Fragestellungen ihrer Arbeiten sind: wie kann solidarisches Zusammenleben auf lokaler und globaler Ebene angesichts strukturell asymmetrischer Verhältnisse gelingen? Wie können Prozesse der Umverteilung in Gang gebracht werden? 2015 gründete sie theater.prekariat e.V., als Kontaktzone in der sich Erzählungen von Menschen des globalen Südens mit solchen von Menschen des globalen Nordens verbinden. Projekte und Produktionen u.a. „Wohnsch“ (Stuttgart 2026), „fragile bodies“ (Stuttgart, Broumov CZ 2024), “Le Marchand. Der Kaufmann,Lêêbda“ in Koproduktion mit Théatre Soleil, Burkina Faso (Stuttgart, Ouagadougou 2023); „Die Aneignung“ in Kooperation mit Lindenmuseum Stuttgart (2021/22). Außerdem von 2020 bis 2025 arbeiten an dem Langzeit Recherche- und Performanceprojekt „Intersecciones“ in Stuttgart, Augsburg und Villavicencio/ Kolumbien. Als Lehrbeauftragte für performative Praxis war sie u.a. an der Hochschule für Künste Bremen, Bauhaus Universität Weimar, und Université Joseph Ki-Zerbo, Ouagadougou (BF) tätig. Seit August 2025 arbeitet sie im Verbund mit theater.prekariat am Aufbau des „Community Art Center Stuttgart“.

