Aufführungsprojekte

Spaziergang mit Überraschungen 2018 ©Jürgen Leupold

2018 ÖFFENTLICHER RAUM-WARTE-STÜCKCHEN
Im Sommer 2018 ging das Ensemble um Lisa Thomas einen neuen Weg: Erstmals wurde ein offenes Training und eine drei-monatige Probezeit für Neueinsteiger_innen angeboten. In dieser Experimentierphase von Mai bis Juli bot sich Interessierten die Möglichkeit die Arbeit des Ensembles näher kennen zu lernen und nach der Probezeit langfristig einzusteigen. Seit Juli freuen wir uns über einige neue Mitglieder im Ensemble. Im Zentrum der drei Monate stand das Thema "Warten" und "Öffentlicher Raum". Bis Ende Juli erforschten die Tänzer_innen verschiedene Situationen des Wartens, kreierten kurze Choreographien und Szenen und begaben sich auf die Suche nach ungewöhnlichen Orten rund um die Karlskaserne und die Innenstadt Ludwigsburgs. Zum Ende der Experimentierphase fand der Workshop "Öffentlicher Raum in Bewegung" mit der Choreographin Marina Grün statt, die bereits 2017 mit dem Ensemble für das Aufführungsprojekt "Fragen wagen" im Rahmen des Festivals "VielFalten" gearbeitet hat. Am 15. Juli wurden die erarbeiteten Kurzchoreographien und Szenen bei einem "Sonntagsspaziergang mit kleinen Überraschungen" an verschiedenen Orten in Ludwigsburgs gezeigt.
Zudem nahmen im Rahmen des Stadtjubiläums 300 Jahre Ludwigsburg im Frühjahr 2018 Mitglieder des Ensembles am Musiktheater-Projekt "Die Jahreszeiten - Musiktheater nach Joseph Hayden" im Forum Ludwigsburg teil.

2018 INTERKULTURELLES FEST
ZARTBITTER ist Teil der Eröffnungsshow der Tanz- und Theaterwerkstatt beim Interkulturellen Fest auf dem Marktplatz Ludwigsburg.

2018 EINSTIMMUNG
Feierlicher Saisonauftakt der Einrichtungen des Kunstzentrums Karlskaserne u.a. mit einer Performance des Altentanztheater ZARTBITTER

Fragen wagen 2017 ©Peter Pöschl

2017 »FRAGEN WAGEN!«
ZARTBITTER begab sich mit Lisa Thomas, der Choreographin Marina Grün und einer Gruppe junger Tänzer_innen in eine generationenübergreifende Recherche. Unter dem Motto "Fragen wagen!" entstand eine tänzerische Begegnung von Jung und Alt, von Generation zu Generation, von Mensch zu Mensch. Was wissen wir voneinander? Von den Alten, den Jungen? Wenden wir den Blick weg von der Verallgemeinerung, den Zuschreibungen, Vorurteilen hin zu einer persönlichen Neugier: Das Stück bewegt sich zwischen den Kleinigkeiten des Alltags und den wirklich wichtigen Themen, angesiedelt zwischen den klassischen immer wiederkehrenden und aktuell gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Miniaturen 2016 ©Peter Pöschl

2016 »MINIATUREN - GOLDEN AGE VARIATIONS«
Die Er­fah­rung von neuen Gren­zen und klei­ne­ren Spiel­räu­men ge­hört zum Alt­wer­den dazu. Dies ist spür­bar am ei­ge­nen Kör­per, in un­se­rem Ge­fühl für die ver­füg­ba­re Zeit und in Bezug auf den Le­bens­raum. Durch das be­wuss­te Set­zen von engen Spiel­re­geln und die klare Ein­schrän­kung von Spiel­raum, Zeit und Be­we­gungs­mög­lich­kei­ten, loten die Tän­zer_in­nen des Al­ten­tanz­thea­ters ZART­BIT­TER das krea­ti­ve Po­ten­ti­al ihres Kör­pers aus und su­chen neue Frei­rau­me. ZART­BIT­TER wagt mit MINIATUREN etwas Neues und macht das Ex­pe­ri­ment, einen Gro­ß­teil der Sze­nen im­pro­vi­sa­to­risch dar­zu­stel­len. Damit be­schäf­ti­gen wir uns mit einer Idee von Tanz­per­for­mance im Alter, die den Fokus auf den Mo­ment der Ge­stal­tung legt, auf die Wahr­neh­mung des ei­ge­nen Kör­pers in Bezug auf Raum, Zeit, Mit­tän­zer_in­nen und Pu­bli­kum. Das Er­in­nern an ex­ak­te Be­we­gungs­ab­läu­fe rückt in den Hin­ter­grund. MINIATUREN wurde zum 30-jährigen Jubiläumsfest des Theaterpädagogischen Zentrums der LAG Theaterpädagogik nach Reutlingen eingeladen.
VIDEOLINK

Tanz-Zeit II 2015 ©Shana Kappus
VielFalten "Tanz-Zeit", by Shana Kappu

2015 »TANZ-ZEIT I / TANZ-ZEIT II«
Für "TANZ-ZEIT II" erarbeitete das Ensemble erstmals mit der Choreographin Nina Kurzeja ein Aufführungsprojekt für die große Bühne. "Das Leben ist kein 3 / 4 Takt" war Teil des Doppelabends "TANZ-ZEIT". "TANZ-ZEIT I-Komm tanz mit mir" entstand unter der Choreographie von Lisa Thomas. In den neuen Cho­reo­gra­phi­en waren per­sön­li­che Ge­schich­ten, tän­ze­risch Er­leb­tes und neu Ge­wag­tes zu ent­de­cken. Anlässlich des fünf-jährigen Jubiläums der Arbeit des Ensembles an der TTW eröffnete das neue Aufführungsprojekt das erstmals stattfindende Festival "VIELFALTEN - Kulturelle Bildung im Alter".
VIDEOLINK

2015 INTERKULTURELLES FEST
Im Jahr 2015 wirkte das Ensembles bei der TTW-Eröffnungsshow "Schlagzeilen aus aller Welt" beim Interkulturellen Fest auf dem Marktplatz Ludwigsburg mit.

Sommerfest Gerok- und Geschwister Cluss-Heim 2014 ©Sabine Schmidt-Kotzur

2014 SOMMERFESTE
2014 begannen die Vorbereitungen für das Jubiläum 2015. Zur Spielzeit 2014/2015 feierte das "Altentanztheater Ensemble ZARTBITTER" sein fünfjähriges Bestehen an der TTW. Einige Mitglieder feierten ihre zehnjährige Zusammenarbeit mit Lisa Thomas, mit der sie als "SATT-Stuttgarter AltenTanzTheater" angefangen hatten tänzerisch zu arbeiten. Zudem war ZARTBITTER mit kleineren Szenencollagen zu Sommerfesten in Pflegeheime in Ludwigsburg eingeladen, beispielsweise ins Albert-Knapp-Heim der Stiftung Evangelische Altenheime.

Tochter_von 2013 ©Yakup Zeyrek

2013 »TOCHTER_VON«
In diesem Projekt führte die Choreographin Lisa Thomas mit ihrem Team Profitänzerinnen, Semiprofis und Amateurinnen aus drei Generationen zusammen. Teil des insgesamt elfköpfigen Teams waren drei Mitglieder des Altentanztheater Ensembles ZARTBITTER. Im Mittelpunkt der Produktion stand die Beziehung von Mutter und Tochter - große Nähe und Zuneigung, körperliche Abhängigkeit und hohes Konfliktpotential begleiten den Weg in die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Welche Bewegungen, Gedanken und Ideen werden weitergegeben, welche verworfen? In einer Verbindung aus Bewegung, Tanz und Sprache öffnete "Tochter_von" eine facettenreiche, bisweilen auch humorvolle Perspektive auf das Thema "Mutter und Tochter".
VIDEOLINK

Cliché/Klischee 2012 ©Gordon Below
Cliche_Foto Gordon Below

2012 »CLICHÉ/KLISCHEE«
Den Schwerpunkt für das Projekt 2012 bildete der GENERATIONENDIALOG in Verbindung mit den deutsch-französischen Beziehungen, die in diesem Jahr anlässlich des 50. Jahrestages von Charles de Gaulles Rede an die Jugend in Ludwigsburg im Mittelpunkt standen. In Kooperation mit der »Plateforme de la jeune création franco-allemande« wurde im September über zwei Wochen ein »deutsch-französisches Atelier« durchgeführt, in dem sich die Teilnehmer_innen von »ZARTBITTER« mit jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich in einen künstlerischen Prozess zum Thema »Vorurteile« begaben. Gemeinsam mit Lisa Thomas leitete die Regisseurin, Bühnenbildnerin und Performerin aus der Kunstrichtung Figuren- und Materialtheater Stefanie Oberhoff dieses Projekt, das mit zwei öffentliche Präsentationen auf dem Gelände der Karlskaserne abschloss. 
VIDEOLINK

Ausgessen! 2011 ©Yakup Zeyrek
Ausgesessen_2011Zartbitter Ensemble_Foto by Yakup Zeyrek_

2011 »AUSGESESSEN!- EIN MÖBEL-STÜCK«
Mit "AUSGESESSEN!" entstand 2011 das zweite Aufführungsprojekt des Ensembles, die sich mit Bän­ken, als dem "Ru­he­mö­bel" der äl­te­ren Ge­ne­ra­ti­on aus­ein­an­der­setz­te. 2012 wurde das Stück nach Kon­stanz zum 25-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um des Se­nio­ren­zen­trums für Bil­dung und Kul­tur ein­ge­la­den. Das Ju­bi­lä­um wurde in Ko­ope­ra­ti­on mit dem jun­gen Thea­ter Kon­stanz durch­ge­führt.
»Euer Stück hat mir sehr gut gefallen - es war witzig, grotesk, traurig, ironisch, alles auf einmal. Ich war sehr gerührt an manchen Szenen [...] und beeindruckt wie tabulos [...] die Darsteller das Thema Alter und Tod angegangen sind. Aber dann auch wieder diese Selbstironie [...] Auch der Satz aus dem Off: ' Ich kann einfach so nicht mehr aus dem Haus gehen' hängt mir noch nach. Im Grunde ist es ein Stück, das viel junges Publikum braucht, denn es wirbt auf undaufdringliche Weise für die Altersklasse 65+«
(Rückmeldung einer Zuschauerin zum Stück »AUSGESESSEN!« im Mai 2011)
VIDEOLINK

Tanzgeschichten im Taschenformat 2010 ©Tanz- und Theaterwerkstatt
Taschengeschichten 2010_Zartbitter Ensemble

2010 »TANZGESCHICHTEN IM TASCHENFORMAT«
Eine Szenencollage rund um das Thema »Menschen und ihre Taschen« wurde 2009 zunächst als Kursergebnis der TTW auf der Kleinen Bühne im Kunstzentrum Karlskaserne präsentiert. Mit der Wiederaufnahme 2010 präsentierte sich die Gruppe dann erstmals als Altentanztheater Ensemble ZARTBITTER und wurde mit dem Stück zum Seniorentheatertreffen ins Landestheater Tübingen sowie zu einem Gastspiel in der Reihe »HEPP am Freitag« nach Reutlingen eingeladen.
VIDEOLINK